Glyx-Diät
Die Glyx-Diät bezieht sich auf den so genannten glykämischen Index. Er ist ein Wert für die Blutzuckerwirksamkeit von Lebensmitteln.
Grundannahme der Glyx-Diät:Im Zentrum der Glyx-Diät steht der Glykämische Index. Je höher der Glylämische Index eines Lebensmittels, desto mehr
Am 27. Juli 1921, gelang es dem kanadischen Orthopäden Frederick Grant Banting zusammen mit dem Studenten Charles Herbert Best erstmals, das blutzuckersenkende Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse eines Hundes zu gewinnen.
1922 wurde in Amerika dann das erste mal die Wirkung von Insulin am Menschen getestet. Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet, um den Blutzucker in die Zellen zu schleusen. Ein hoher Insulinwert im Blut hemmt den Abbau von Körperfett und kann so auf Dauer zu Übergewicht führen. Zudem führt ein hoher Insulinausstoß zur raschen Absenkung des Blutzuckers. Ein niedriger Blutzuckerwert erzeugt ein Heißhungergefühl vor allem auf süße Speisen, der wiederum durch Kohlenhydratträger mit hohem Glyx befriedigt wird. So entstehen im Tagesverlauf häufige Insulinspitzen, die den Fettabbau blockieren und langfristig zum Aufbau von Fettspeichern führen.
Lebensmittel mit hohem und niedrigem Glyx:Der glykämische Index spielt seit einigen Jahren in der diätetischen Behandlung von Typ-1-Diabetikern eine Rolle. Mit dem GI wird die Wirksamkeit eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutglukosespiegel beschrieben. Der GI von Glucose wurde mit 100 festgesetzt, für Spagetti wird u. a. ein GI von 65 angegeben, für Äpfel u. a. 35.
Lebensmittel mit niedrigem Glyx (< 50) die empfohlen werden, sind z. B. Vollkornbrot, Vollkornmüsli ohne Zuckerzusatz, Vollkornreis, Vollkornnudeln,
Erbsen sind eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Nach der Anbaufläche steht die Erbse heute weltweit an 4. Stelle aller Gemüsearten. Als Erbsen werden die in den Hülsen befindlichen Samen bezeichnet. Sie gehören zu den Hülsenfrüchten.
Erbsen, alle Hülsenfrüchte, rohe Möhren, Artischocken, Auberginen Spinat,
Das Ursprungsgebiet des Spargels wird in den Salzsteppen und sandigen Meeresdünen Osteuropas, Vorder- und Mittelasiens vermutet. Heute ist er in ganz Europa, Nordafrika und stellenweise auch in Nordamerika wild anzutreffen bzw. eingebürgert. Spargel, Mangos, Kiwis, Weintrauben, frische Aprikosen, alle Nüsse.
Lebensmittel mit hohem glykämischen Index (> 70) sind z.B.
Unter dem Begriff Zucker wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist der Haushaltszucker, die Saccharose, verstanden, der aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben gewonnen wird.Zucker,
Honig ist das älteste natürliche Süßungsmittel. Honig wird von Bienen aus Blütennektar oder dem so genannten Honigtau hergestellt. Bienenhonig war Jahrtausende das einzige intensiv süß schmeckende Produkt, das dem Menschen zur Verfügung stand.
Honig, Schokoriegel, Eiscreme,
Konfitüren sind haltbar gemachte Obsterzeugnisse, die in erster Linie als süße Brotaufstriche gegessen werden. Traditionell werden sie durch das Einkochen von Früchten bzw. Fruchtsaft mit dem Geliermittel Pektin und einem hohen Anteil an Industriezucker hergestellt. Marmelade, zuckerreiche und überreife Obstsorten sowie Trockenfrüchte.
Kritikpunkte an der Glyx-Diät:Ob der glykämische Index wirklich ein aussagekräftiger Wert zur gesundheitlichen Beurteilung von Lebensmitteln ist, da er je nach untersuchter Person, der Zusammensetzung der Mahlzeit und der Sorte und Zubereitung des Lebensmittels stark schwankt.
Besser als der Glykämische Index ist die Angabe der Glykämischen Last.
Fazit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE):"Richtig und durch experimentelle und epidemiologische Studien bewiesen ist, dass schnell resorbierbare
Kohlenhydrate sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O). Sie gehören zu den Hauptnährstoffen in der menschlichen Ernährung.Kohlenhydrate zu einem insgesamt höheren Blutzucker- und -insulinanstieg führen, was bei überkalorischer Ernährung die Fettsynthese und Ablagerung vorrangig im Bauchbereich (Stammfettsucht) fördert. Da die Blutzuckerwirksamkeit jedoch von zahlreichen anderen Faktoren mitbestimmt wird, wie etwa dem Flüssigkeitsgehalt der Nahrung, der Temperatur sowie dem
Fett gehört neben Eiweiß und Kohlenhydraten zu den energieliefernden Hauptnährstoffen. Grundbaustein der Fette sind die Fettsäuren eine Kohlenstoffkette, die mit Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H) bestückt ist.Fett- und Ballaststoffgehalt einer Mahlzeit, ist die Beurteilung des glykämischen Index als alleiniger Faktor der Gewichtsreduktion unsinnig".
Literatur:- DGE: Fatburner-essen Sie sich schlank in 14 Tagen; Forschung, Klinik, Praxis; März 2004
- Grillparzer, M.: Die Glyx-Diät; GU-Verlag
- Hamm, M.: Fit, gesund und schlank mit dem Glyx
- Worm. N.: Glücklich und schlank; Systemed Verlag
Glykämischer Index, Glykämische Last,
Am 27. Juli 1921, gelang es dem kanadischen Orthopäden Frederick Grant Banting zusammen mit dem Studenten Charles Herbert Best erstmals, das blutzuckersenkende Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse eines Hundes zu gewinnen.
1922 wurde in Amerika dann das erste mal die Wirkung von Insulin am Menschen getestet. Insulin,
Kohlenhydrate sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O). Sie gehören zu den Hauptnährstoffen in der menschlichen Ernährung.Kohlenhydrate,
Low Carb kommt aus dem Amerikanischen und kann mit weniger Kohlenhydrate übersetzt werden. Der Hintergrund ist die Annahme, dass eine Ernährung, die wenige kohlenhydratreiche Lebensmittel beinhaltet, sich günstig auf die Regulierung des Blutzuckerspiegels auswirkt und die Insulinausschüttung bremst.Low carb