Das Reformhaus-Fachlexikon
Informationen zu Ernährung, Heilpflanzen, Naturheilkunde und Vitalstoffen. Nachschlagewerk mit über 690 Stichworten auf mehr als 2250 SeitenDer Begriff Resorption (lat. resorbere = aufsaugen) bezeichnet die Aufnahme der bei der Verdauung von Nährstoffen anfallenden Spaltprodukte aus dem Darm in Blut oder Lymphe. Parallel verwendet wird auch der Begriff Absorption. Unter Absorption versteht man allgemein die Aufnahme von Stoffen oder Energie.
Als so genannte Resorptionsvermittler werden Lebensmittel beziehungsweise deren Inhaltsstoffe bezeichnet, die die Resorption verbessern oder erst ermöglichen.
Aktive und passive Resorption:
Bei der passiven Resorption ist kein Energieaufwand nötig. Die (Nähr-) Stoffe strömen von Orten hoher Konzentration zu solchen mit niedriger Konzentration. (Prinzip der Osmose).
Bei aktiven Resorptionsprozessen wird Stoffwechselenergie benötigt, die meist durch Spaltung des Energiespeichers Adenosintriphosphat (ATP) gewonnen wird. Hierbei werden die Stoffe entgegen dem Konzentrationsgefälle transportiert.
Rückresorption:
Im Zusammenhang mit der Rücknahme von bereits abgefilterten Stoffen z.B. im Zusammenhang mit den Nieren (Nierentubuli) zurück ins Blut spricht man von Rückresorption. Auch bei der Wasseraufnahme vom Darm zurück ins Blut spricht man von Rückresorption.
Resorptionsquote:
Die Resorptionsquote bezeichnet den Anteil der verabreichten Wirkstoffmenge, der aus dem Magen-Darm-Kanal über die Darmschleimhaut aufgenommen wird und zunächst mit dem Pfortaderblut überwiegend in die Leber gelangt. Die Resorptionsquote wird in Prozent angegeben. So bedeutet eine Resorptionsquote von 20 %, dass nur 20 % des aufgenommenen Nährstoffes ins Blut aufgenommen wird!
Resorptionsvermittler:
Resorptionsvermittler sind Stoffe, die die Aufnahme von Nährstoffen verbessern. Sie können einen wesentlichen Beitrag für die Versorgung des Organismus mit essentiellen Stoffen leisten. Die bekanntesten Resorptionsvermittler sind:
Fett gehört neben Eiweiß und Kohlenhydraten zu den energieliefernden Hauptnährstoffen. Grundbaustein der Fette sind die Fettsäuren eine Kohlenstoffkette, die mit Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H) bestückt ist.Fett: bei der Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. (Möhren z.B. zusammen mit Fett gehört neben Eiweiß und Kohlenhydraten zu den energieliefernden Hauptnährstoffen. Grundbaustein der Fette sind die Fettsäuren eine Kohlenstoffkette, die mit Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H) bestückt ist.Fett essen, da Carotin als Provitamin A fettlöslich ist.)
Fleisch: bei der Aufnahme von Eisen gehört zu den essentiellen Spurenelementen. Eisen ist für alle Lebensformen, mit Ausnahme einiger Bakterienarten, ein essentieller Bestandteil bzw. Cofaktor vieler Proteine und Enzyme.Eisen und Zink gehört zu den essentiellen Spurenelementen. Der höchste Zinkgehalt wurde in Geweben des Auges festgestellt.Sehr zinkreich sind auch die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse (Produktionsort des Hormons Insulin) und die männlichen Geschlechtsorgane. Der menschliche Körper enthält insgesamt 2 - 4 g.Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln. Das Spurenelement Eisen liegt in tierischen Lebensmitteln als so genanntes Häm-Eisen in 2-wertiger Form vor. Die Resorptionsrate liegt hier bei ca. 20 %. Pflanzliche Lebensmittel enthalten 3-wertiges
Nicht-Häm-Eisen. Dieses wird mit etwa 7 bis 9 % in sehr viel geringerem
Maße resorbiert. Der gemeinsame Verzehr von Fleisch und pflanzlicher Kost kann die Resorptionsrate des Nicht-Häm-Eisens verdoppeln.
Der Name Ascorbinsäure verweist auf den Zusammenhang zwischen der berüchtigten Seefahrerkrankheit "Skorbut" und der "Antiskorbutwirkung" von Vitamin C. Alle Säugetiere können Ascorbinsäure} aus Glukose selbst herstellen. Ausnahmen sind Menschen, Affen, Meerschweinchen sowie Vögel und Fische.Vitamin C: verbessert die Bioverfügbarkeit von Eisen gehört zu den essentiellen Spurenelementen. Eisen ist für alle Lebensformen, mit Ausnahme einiger Bakterienarten, ein essentieller Bestandteil bzw. Cofaktor vieler Proteine und Enzyme.Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln, indem es 3-wertiges Eisen zu dem besser resorbierbaren
2-wertigen Eisen reduziert. So kann der gleichzeitige Verzehr von Obst, Gemüse oder auch entsprechenden Säften mit einem hohen Gehalt an Der Name Ascorbinsäure verweist auf den Zusammenhang zwischen der berüchtigten Seefahrerkrankheit "Skorbut" und der "Antiskorbutwirkung" von Vitamin C. Alle Säugetiere können Ascorbinsäure} aus Glukose selbst herstellen. Ausnahmen sind Menschen, Affen, Meerschweinchen sowie Vögel und Fische.Vitamin C die Aufnahme von Eisen, beispielsweise aus Getreide ist ein Sammelbegriff für kultivierte Gräser bzw. deren Körner. Hierzu zählen im engeren Sinne die Arten der botanischen Familie der Gräser. Getreidearten im weiteren Sinne sind Pflanzen aus anderen botanischen Familien mit getreideähnlichem Charakter und Verwendung.Getreide, verbessern. (Der Apfel ist die Frucht des Apfelbaumes. In Deutschland ist er die am meisten verzehrte Obstart. Es gibt mehrere hundert Apfelsorten und ständig werden neue Sorten gezüchtet. Die verschiedenen Äpfel unterscheiden sich zum Teil erheblich in Aussehen, Geschmack und auch in den Inhaltsstoffen. Apfel- oder Orangensaft zum Frühstück)
Vitamin D ist der Oberbegriff für eine Reihe biologisch aktiver Calciferole: Ergocalciferol (=Vitamin D2)in pflanzlichen Lebensmitteln,
Cholecalciferol(=Vitamin D3)in tierischen Lebensmitteln. Provitamine D sind das aus der Umwandlung von Cholesterin gebildete 7-Dehydro-cholesterol und das in Pflanzen entstehende Ergosterol.Vitamin D: bei der Aufnahme von Der Gesamtkörperbestand dieses Mineralstoffes beträgt ca. 1 kg beim Mann und ca. 800 g bei der Frau. Mehr als 99 % des Calciumbestandes befinden sich in Form von Calcium-Hydroxyapatit (Ca5(PO4)Oh) im Knochen und in den Zähnen.Calcium und Phosphat im Dünndarm. Zudem ist es von Bedeutung für die Mobilisation von Der Gesamtkörperbestand dieses Mineralstoffes beträgt ca. 1 kg beim Mann und ca. 800 g bei der Frau. Mehr als 99 % des Calciumbestandes befinden sich in Form von Calcium-Hydroxyapatit (Ca5(PO4)Oh) im Knochen und in den Zähnen.Calcium und Phosphat aus den Knochen sowie für die Resorption in den Nierentubuli.
Literatur:
Eisen, Fett, Der Name Ascorbinsäure verweist auf den Zusammenhang zwischen der berüchtigten Seefahrerkrankheit "Skorbut" und der "Antiskorbutwirkung" von Vitamin C. Alle Säugetiere können Ascorbinsäure} aus Glukose selbst herstellen. Ausnahmen sind Menschen, Affen, Meerschweinchen sowie Vögel und Fische.Vitamin C, Vitamin D ist der Oberbegriff für eine Reihe biologisch aktiver Calciferole: Ergocalciferol (=Vitamin D2)in pflanzlichen Lebensmitteln,
Cholecalciferol(=Vitamin D3)in tierischen Lebensmitteln. Provitamine D sind das aus der Umwandlung von Cholesterin gebildete 7-Dehydro-cholesterol und das in Pflanzen entstehende Ergosterol.Vitamin D