Wermut
Der Wermut ist mit Beifuß und
Der Estragon ist in Südrussland sowie in Nord- und Mittelasien heimisch. Er ist sehr eng mit dem Wermut und dem Beifuß verwandt und gehört wie diese zur Familie der Compositae (Korbblütler). Estragon verwandt. Als Arzneimittel in der Volksmedizin ist er eine bedeutende Bitterstoffpflanze.
| Botanischer Name: | | Verwendete Pflanzenteile: |
| Wermut - Artemisia absinthium L. | | Kraut = Herba |
| Korbblütler | | |
Inhaltsstoffe: - Bitterstoffe sind bitter schmeckende Stoffe, die in der Regel mit Wasser gut extrahierbar sind. Es gibt eine große Zahl von Drogen mit bitterem Geschmack. Chemisch-pharmakologisch gehören Bitterstoffe keiner eigentlichen Stoffklasse an.Bitterstoffe (Absinthin)
- Ätherisches Öl (Thujon)
- Flavonoide sind meist gelb gefärbte Naturstoffe.
Es handelt sich meist um gelb gefärbte (flavus=gelb), in heißem Wasser, besser in Alkohol, lösliche Naturstoffe. Trocken aufbewahrte Flavonoiddrogen verlieren nach längerer Lagerung nicht an Wirksamkeit. Flavonoide
Wirkungen: - Verdauungsanregend
- Krampflösend
Wermut wird verwendet: - bei Störungen im Verdauungstrakt
- bei Blähungen
- bei Gallebeschwerden
Darreichungsformen im Reformhaus:Das üblicherweise als Tee bezeichnete Getränk ist ein wässriger Auszug aus den Blättern der Teepflanze (Camellia sinensis, Syn:. Thea sinensis). Geerntet werden junge Triebe (meist 1 Knospe und 2 Blätter).
Neben den verschiedenen Arten und Qualitäten werden grundsätzlich Schwarztee und Grüntee unterschieden.Tee, Extrakte in flüssiger und trockener Form
Sonstiges:Der Bitterwert von Wermut muss mindestens 150.000 betragen.
Wortlaut der für die Standardzulassung vorgeschriebene Packungsbeilage:AnwendungsgebieteBei Magenbeschwerden, wie z.B. durch mangelnde Magensaftbildung; zur Appetitanregung.
GegenanzeigenMagen- und Darmgeschwüre.
NebenwirkungenBei bestimmungsgemäßer Anwendung nicht bekannt.
Hinweis: In hohen Dosen eingenommen, können alkoholische Zubereitungen aus Wermutkraut Vergiftungen hervorrufen mit Erbrechen, starken Durchfällen, Harnverhaltung, Benommenheit und Krämpfen.
Dosierungsanleitung und Art der AnwendungEin halber Teelöffel voll Wermutkraut wird mit heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach etwa 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet, wird mehrmals täglich eine Tasse frisch bereiteter
Das üblicherweise als Tee bezeichnete Getränk ist ein wässriger Auszug aus den Blättern der Teepflanze (Camellia sinensis, Syn:. Thea sinensis). Geerntet werden junge Triebe (meist 1 Knospe und 2 Blätter).
Neben den verschiedenen Arten und Qualitäten werden grundsätzlich Schwarztee und Grüntee unterschieden.Tee eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten getrunken.
HinweisVor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.
Literatur: - Schilcher, H.: Kleines Heilkräuterlexikon; Diaita Verlag, Bad Homburg.
- Wichtl, M.: Teedrogen; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.
- Pahlow, M.: Das große Buch der Heilpflanzen; Gräfe + Unzer Verlag.
- Weiss, R.F.: Lehrbuch der Phytotherapie; Hippokrates Verlag.
Ätherische Öle,
Bitterstoffe sind bitter schmeckende Stoffe, die in der Regel mit Wasser gut extrahierbar sind. Es gibt eine große Zahl von Drogen mit bitterem Geschmack. Chemisch-pharmakologisch gehören Bitterstoffe keiner eigentlichen Stoffklasse an.Bitterstoffe,
Flavonoide sind meist gelb gefärbte Naturstoffe.
Es handelt sich meist um gelb gefärbte (flavus=gelb), in heißem Wasser, besser in Alkohol, lösliche Naturstoffe. Trocken aufbewahrte Flavonoiddrogen verlieren nach längerer Lagerung nicht an Wirksamkeit. Flavonoide