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Trans-Fettsäuren

Die ungesättigten Fettsäuren kommen in 2 Formen vor, in der cis-Form und der trans-Form. Der Unterschied liegt in der räumlichen Struktur an einer Doppelbindung, nicht in der chemischen Zusammensetzung. Nur in der cis-Form können die ungesättigten Fettsäuren ihre biologischen Funktionen erfüllen. In der Trans-Form verlieren sie ihren essentiellen Charakter.

Entstehung von trans-Fettsäuren: Die Fetthärtung erfolgt unter hohem Druck bei Temperaturen bis ca. 200°C. Dabei finden Katalysatoren wie Nickelsulfid (z.T. auch Oxide von Chrom, Kupfer, Mangan) Verwendung.

Gegenwärtig werden jährlich ca 70 % der pflanzlichen Fette bzw. rund 4.000.000 Tonnen Fette, die überwiegend zu Nahrungszwecken verwendet werden, durch Wasserstoffanlagerung (Hydrierung) verändert.
Geschätzt wird eine tägliche Aufnahme von ca. 4,5 - 6,4 g Trans-Fettsäuren (ohne Verzehr aus Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien) insgesamt ca. 5-9 g/Tag.

Untersuchungsergebnisse zu Trans-Fettsäuren:
(überwiegend aus Tierversuchen)

Trans-Fettsäuren: Krankheiten im Zusammenhang mit Trans-Fettsäuren:

Arteriosklerose:
Sehr wenige aussagekräftige Untersuchungen: einige Hinweise aus Tierversuchen, bei Obduktionen fand man bei Menschen, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen starben, höhere Trans-FS-Gehalte.

Krebs:
Widersprüchliche Untersuchungen

Morbus Crohn (MC):
Bisher nur Hinweise aus der Statistik: mit Margarineverzehr steigt auch die Morbus Crohn-Häufigkeit, auffällige Parallelen zwischen MC-Häufigkeiten und regionalen Verzehrsgewohnheiten. Neue Forschungen (Mensink/Katahn):

Zusammenfassung der Ergebnisse: Literatur: Arteriosklerose, Cholesterin, Enzyme, Fett, Fettsäuren, Krebs, Morbus Crohn
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