Ginseng

 

 

Die Ginsengwurzel gehört wie unser heimischer Efeu der Familie der Araliaceen an und stammt aus Ostasien, China und Korea. Der chinesische Name "Ginseng" lässt sich mit "Menschenwurzel" übersetzen, ein Name, der offenbar von der "Menschenähnlichkeit" der Wurzel herrührt. In Korea befindet sich der Export der Pflanze in Staatshänden.

Botanischer Name:   Verwendete Pflanzenteile:
Ginseng - Panax ginseng C.A. Meyer   Wurzel = Radix
Araliengewächse    


Inhaltsstoffe:

Wirkungen:

Nebenwirkungen:

Bei sehr hoher Dosierung und langfristiger Anwendung werden in der amerikanischen Literatur Schlafstörungen, Nervosität, Durchfälle und bei Frauen Blutungen in der Menopause (Klimakterium) beschrieben. Bei Bluthochdruck kann Ginseng blutdruckerhöhend wirken.

Gegenanzeigen:

Aufgrund der immunologischen Wirkung soll Ginseng bei akuten fiebrigen Erkrankungen nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Das gleiche gilt auch bei Bluthochdruck.

Ginseng wird verwendet:

Darreichungsformen im Reformhaus® und Teezubereitung:

Wurzeldroge, Tee, Tropfen, Tonica, Tabletten, Dragees, Kapseln.
1 TL voll kleingeschnittene Droge wird mit 150 ml Wasser übergossen und 5 bis 10 Min. ziehen gelassen. Von diesem Tee sollen 3 bis 4 Tassen tägl. über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen getrunken werden.

Sonstiges:

Ginseng und Ginsengzubereitungen sollen kurmäßig angewendet werden (4 Wochen einnehmen, dann 6 - 8 Wochen pausieren).
Neuere Untersuchungen belegen eine günstige Wirkung von Ginseng bei Patienten unter Chemo- und Strahlentherapie.

Qualitätsunterschiede ergeben sich erfahrungsgemäß aus unterschiedlichem Alter, unterschiedlichen Anbaugebieten und Ginsengtypen. Bezüglich der Wirkstoffmenge und der Wirksamkeit spielt es keine Rolle, ob weiße oder rote Ginsengwurzel verwendet wird. Den höchsten Wirkstoffgehalt haben nicht die dicken sondern die dünnen Seitenwurzeln.

Lagerung:

Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.

Literatur:

Ätherische Öle, Bluthochdruck, Saponine,