Löwenzahn

 

 

Der Löwenzahn ist eine äußerst anpassungsfähige Pflanze, er ist mit jedem Boden zufrieden.
Seine kräftige Pfahlwurzel, mit der er im Boden verankert ist, wird bis zu 30 cm lang. Blütenstiel, Blätter und Wurzeln führen einen weißen Milchsaft.

Botanischer Name:   Verwendete Pflanzenteile:
Löwenzahn - Taraxacum officinale   Kraut = Herba, Wurzel = Radix
Korbblütler    


Inhaltsstoffe:

Wirkungen:

Nebenwirkungen:

Über Nebenwirkungen bei therapeutischer Verwendung ist nichts bekannt. Bei häufigem Kontakt mit Löwenzahn (insbesondere dem Milchsaft) wurden gelegentlich Kontaktdermatitiden (allergische Hautreaktionen durch Berührung) hervorgerufen.

Löwenzahn wird verwendet:

Darreichungsformen im Reformhaus®:

Tee, Frischpflanzenpresssaft, Tonika, Tropfen

Sonstiges:

Der Frischpflanzenpresssaft ist Bestandteil der klassischen Molke-Kur. Frisches, junges Löwenzahnkraut wird als Frühlingssalat verzehrt. Aus den gerösteten Wurzeln wird Kaffee-Ersatz hergestellt.

Wortlaut der für die Standardzulassung vorgeschriebenen Packungsbeilage:

Anwedungsgebiete

Störungen im Bereich des Gallenabflusses; Beschwerden im Bereich von Magen und Darm, wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsbeschwerden; zur Anregung der Diurese.

Gegenanzeigen

Entzündungen oder Verschluss der Gallenwege; Darmverschluss.

Dosierungsanleitung und Art der Anwendung

Etwa 1 bis 2 Teelöffel voll Löwenzahn werden mit heißem Wasser (ca. 150 ml) kurz aufgekocht und nach etwa 15 Minuten Ziehen durch ein Teesieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet, wird morgens und abends 1 Tasse frisch bereiteter Teeaufguss warm getrunken.

Dauer der Anwendung

Zubereitungen aus Löwenzahn sollen kurmäßig 4 bis 6 Wochen lang angewendet werden.

Hinweis

Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.

Literatur:

Bitterstoffe, Gicht, Kalium, Kohlenhydrate, Molke-Kur