Aloe vera

 

Aloe vera ist eine seltene Pflanze, die schon seit rund 5000 Jahren bekannt ist. Schon 333 v. Chr. wurde Aloe vera zu kosmetischen und arzneilichen Zwecken verwendet. Schon die ägyptischen Königinnen Nofretete und Kleopatra verwendeten Aloe bei ihrer Morgentoilette. Sie schätzten ihre hautglättenden und feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften.

Herkunft und Botanik:

Aloe vera liebt heißes Klima - sie wächst beispielsweise in Afrika, Westindien und auf den Antillen. In ihrem Aussehen ähnelt die Pflanze den Agaven mit ihren festen, fleischigen Blättern. Synonym für Aloe vera ist Aloe barbadensis, Aloe vulgaris, aber z.T. werden auch andere Aloearten als Aloe vera bezeichnet.

Gewinnung:

Das für die Kosmetik verwendete Gel wird aus dem Blattinneren gewonnen: nach dem Abschneiden der Blätter wird das farblose Wassergewebe aufbereitet, homogenisiert und getrocknet.

Verwendung in der Kosmetik:

Auszüge aus Aloe vera werden in Feuchtigkeitscremes, aber auch in Sonnenschutz- und "After-Sun"-Mitteln verwendet.

Wirkungen und Wirkstoffe:

Für den hautfeuchtenden und weichmachenden Effekt sind vermutlich verschiedene Zuckerarten verantwortlich. Außerdem hat Aloe vera wundheilende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkungen, die auf die so genannten Mucopolysaccharide (eine Art Schleimstoffe) zurückgeführt werden. Zudem kann Aloe vera-Gel die Heilung von verletzten Oberflächen beschleunigen. Die von der Pflanze produzierten proteolytischen (=eiweißspaltenden) Enzyme können abgestorbene Hautzellen entfernen und die Zellteilung stimulieren.
Die Bedeutung proteolytischer Enzyme in der Kosmetik liegt in ihrer Fähigkeit, tote Hautzellen abzubauen. Sie dienen zum Glätten alter, narbiger Gewebe und zur Wachstumsförderung neuer Haut. Das Ergebnis ist eine weichere und glattere Haut.
Bei fettiger Haut wird das überschüssige Fett abgebaut, ohne dass die Haut austrocknet.

Aloe vera in Kosmetikprodukten des neuform-Vertragswarensortimentes:

Aloe vera-Auszüge sind in zahlreichen Produkten enthalten.

Literatur: