Kokosfett

 

 

Gewinnung, Herstellung:

Kokosfett wird aus dem Samen (Kern) der Kokospalme, also der Kokosnuss gewonnen. Das Kokosfleisch (Kopra) wird getrocknet und anschließend ausgepresst. Wegen seines niedrigen Schmelzpunktes (25 - 27°C) ist Kokosfett in den Produktionsländern (Tropen) flüssig = Kokosöl. Da Kokosfett relativ große Mengen an freien Fettsäuren enthält, ist es ohne Raffination (chemische Reinigung) nicht genießbar.

Inhaltsstoffe:

Kokosfett ist reich an gesättigten und mittelkettigen Fettsäuren (Fettsäuren). Dies bedingt den niedrigen Schmelzpunkt, die feste Konsistenz bei mitteleuropäischen Temperaturen, die gute Bekömmlichkeit und die hohe Erhitzbarkeit.

Zusammensetzung der Fettsäuren:
(in % der Gesamtfettsäuren)

Quelle: Souci, Fachmann, Kraut: Die Zusammensetzung der Lebensmittel - Nährwert-Tabellen 1994; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart; firmeneigene Angaben.

Verwendung:

in der Lebensmittelindustrie vorwiegend bei der Süßwarenherstellung, Margarineherstellung und als Fritierfett, im Haushalt sehr gut zum Braten geeignet.

Angebot im Reformhaus®:

Kokosfett wird in Reformhaus® als reines Pflanzenfett zum Braten angeboten. Außerdem ist es neben Palmfett (Fett der Ölpalmsamen) ein wesentlicher Bestandteil in den Reformhaus®-Margarinen, anderen Brat- und Backfetten (Vitagen) sowie in Aufstrichfetten (Pflanzenfett mit Geschmackszutaten). Kokosfett ist von Natur aus fest und daher im Reformhaus® eine "natürliche" Alternative zur synthetischen Fetthärtung!
Gehärtete Fette sind nach den neuform-Qualitätsrichtlinien der Reformhaus eG in Produkten mit einem neuform-Qualitätszeichen nicht erlaubt.

Spezielle, diätetische Hinweise für Kunden:

Zum Braten sollte Kokosfett immer den Kaltpressölen vorgezogen werden.

Literatur:

Fett, Fettsäuren, Kokosnuss, Margarine, Nüsse, Öle