Margarine

 

Margarine ist eine streichfähige Zubereitung aus

Geschichte:

Die erste Margarine, von dem französischen Forscher Meges-Mouries 1870 als billiger Ersatz für Butter erfunden, bestand aus Rindertalg, Wasser und Milch.

Herstellung:

Der mengenmäßig wichtigste Rohstoff für herkömmliche Margarine ist heißgepresstes und raffiniertes (chemisch gereinigtes) Sojaöl (Öle). Damit es eine streichfähige Konsistenz erhält, wird es fester gemacht (=gehärtet) Fetthärtung, Umesterung.
Herkömmliche Margarine kann also gehärtete und/oder umgeesterte Fette enthalten, weiterhin von Natur aus feste pflanzliche und/oder tierische Fette, Wasser, Milch- oder Molkenpulver, Salz, Sojalecithin als Emulgator, zugesetzte Vitamine, natürliche Farbstoffe und Zitronensäure.

Bedeutung für die menschliche Ernährung:

Margarine ist ähnlich zusammengesetzt (80 % Fett, 20 % Wasser) wie Butter. Sie wird daher häufig als "Butterersatz" verwendet. Vorteile sind das Fehlen von Cholesterin und ein meist hoher Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUFS).
Ungehärtete und nicht umgeesterte Margarine aus natürlichen Rohstoffen mit einem hohen Anteil an Kaltpressölen sind in der Vollwerternährung gut einzusetzen. Menschen mit Fettstoffwechselstörungen sollten Margarinen mit einem hohen Anteil an "MUFS" (Diätmargarinen) der Butter vorziehen.

Das Besondere an Margarine im Reformhaus:

Die Margarinen enthalten keine gehärteten oder umgeesterten Fettrohstoffe und keine tierischen Fette. Als natürliche feste Fette werden Cocos- und Palmkernfett verwendet.
Diese werden mit Pflanzenölen, zum Teil naturbelassenen Kaltpressölen und Wasser vermischt. Weitere Zutaten sind Molke (EDEN), Sojalecithin, Vitamine, natürliche Farb- und Aromastoffe und Zitronensäure.

Argumente für Margarine im Reformhaus:

Wichtige Hinweise für die Kundenberatung:

Literatur:

Emulgator, Fett, Fetthärtung, Fettsäuren, Fettsäuren essentielle, Kaltpressung, Nickel, oÖle, Trans-Fettsäuren, Umesterung, Zitronensäure