Aspartam-Acesulfam-Salz (E 962)

 

26. Januar 2005 um zwei Süßstoffe erweitert: à Sucralose und Aspartam-AcesulfamSalz. Die beiden Süßstoffe wurden bereits 1996 vom wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der EU (dem Scientific Committee on Food = SCF) als sicher eingestuft. Mit Ausnahme-genehmigungen durften sie daher auch schon vor der offiziellen Zulassung verwendet werden.

Herstellung und Stoffwechsel:

Aspartam-Acesulfam-Salz ist ein Süßstoff, der aus den beiden Süßstoffen Aspartam und Acesulfam hergestellt wird.

Im menschlichen Organismus wird Aspartam-Acesulfam-Salz in seine ursprünglichen Komponenten Aspartam und Acesulfam gespalten. Aspartam wird im Körper verstoffwechselt. Acesulfam hingegen wird nicht weiter verstoffwechselt, sondern über die Nieren ausgeschieden.

Chemische Zusammensetzung und Süßkraft:

Aspartam-Acesulfam-Salz besteht zu 64 % aus Aspartam und 35 % aus Acesulfam.

Es ist stabiler als Aspartam und etwa 350-mal süßer als Haushaltszucker (Saccharose).

Eigenschaften von Aspartam-AcesulfamSalz :

Lebensmittelrechtlicher Status:

Verwendung von Aspartam-Acesulfam-Salz:

Aspartam-Acesulfam-Salz findet dort Anwendung wo auch Aspartam und Acesulfam eingesetzt werden können. Es ist wasserlöslich und hat einen zuckerähnlichen Geschmack.

Benutzt wird Aspartam-AcesulfamSalz vorwiegend zum Süßen von nichtalkoholischen Getränken, Desserts sowie Süßwaren. (Höchtmengen in ml/l oder mg/kg)

Brennwertverminderte (oder ohne Zuckerzusatz hergestellte)

Brennwertverminderte

Nahrungsergänzungsmittel

Bedeutung für die menschliche Ernährung:

ADI – Wert: fällt unter die bereits bestehenden Regelungen der einzelnen Stoffe

Acesulfam K = 15 mg/kg Körpergewicht

Aspartam = 40 mg/kg Körpergewicht

ADI = Acceptable daily intake = Menge eines Stoffes, die bei täglicher, lebenslanger Aufnahme als wissenschaftlich unbedenklich gilt!

Aspartam-Acesulfam-Salz im Reformhaus:

Nach den neuform-Qualitätsrichtlinien sind die für Lebensmittel gesetzlich erlaubten Süßstoffe in diätetischen Lebensmitteln des Reformhauses ebenfalls erlaubt, somit auch Aspartam-Acesulfam-Salz.

Literatur: