Manukahonig

 

Die Maoris in Neuseeland schätzen seit langer Zeit den Honig des Manuka als antibakteriell wirkendes und wohlschmeckendes Nahrungsmittel.

Gewinnung des Honigs:

siehe dazu: Honig

Manukahonig wird aus den Blüten des Manukabaumes (Leptospermum scoparium) gewonnen.

Bedeutung für die menschliche Ernährung:

siehe: Honig

Besondere antibakterielle Eigenschaften des Manukahonigs:

In einer Untersuchung über die antibakteriellen Wirkungen von verschiedenen Blütenhonigen wurde festgestellt, dass Wasserstoffperoxid, ein bekanntermaßen in Honigen enthaltener antibakterieller Stoff, nicht die einzige antibakterielle Substanz in einigen Honigsorten ist.
Bei der Untersuchung von Honigen, denen Katalasen zur enzymatischen Eliminierung von Wasserstoffperoxid hinzugefügt wurden, fand man heraus, dass nur 2 der 26 Blütenhonige genügend der zusätzlichen antibakteriellen Wirkstoffe besaßen. Eine sehr starke zusätzliche antibakterielle Wirkung wurde jedoch nur bei Manukahonig gemessen.
Manukahonig hemmte das Wachstum von Staphylococcus aureus (ein Wundinfektionen erzeugender Bakterienstamm) sogar dann noch, wenn man ihn 54 fach verdünnte.
Antibakterielle Effekte wurden für Manukahonig auch gegen Heliobacter pylori, ein Bakterium, das Magengeschwüre hervorruft, festgestellt. Weitere Untersuchungen in diese Richtung sind geplant.

Literatur:

Honig, Manukaöl