Das Reformhaus-Fachlexikon
Informationen zu Ernährung, Heilpflanzen, Naturheilkunde und Vitalstoffen. Nachschlagewerk mit über 690 Stichworten auf mehr als 2250 SeitenAgavendicksaft ist ein natürliches Süßungsmittel. Der Agavensaft ist reich an Inulin kommt in beträchtlichen Mengen als natürlicher Bestandteil in der Chicorée-Wurzel (Zichorienwurzel) vor. Inulin setzt sich aus mehreren Einheiten des Ballaststoffes Oligofructose zusammen.Inulin, einem Polysaccharid, das aus durchschnittlich 9 Fruchtzucker (Fructose, Laevulose) ist ein Monosaccharid (Einfachzucker, Kohlenhydrate), das natürlicherweise in vielen Nahrungsmittel wie vor allem Obst, Gemüse und Honig enthalten ist.Fructose- und 1 Glucoseeinheit besteht. Durch Erhitzung beim Eindampfen entsteht ein hochkonzentrierter Fructosesirup.
Herkunft und Botanik:
Die Agave wächst in den trockenen und heißen Regionen der Erde. Agaven¬sirup wird aus der "blauen Tequila Agave" gewonnen. Die Pflanze wird vor allem im mexikanischen Staat Jaliscu angebaut und wird haupt-sächlich zur Produktion von Tequila eingesetzt.
Gewinnung:
Zur Dicksaftgewinnung wird das Herz der Pflanze zerkleinert, das ge-wonnene Mus gepresst, der Saft gefiltert und eingedickt. Roher Agaven-sirup hat einen neutralen, milden Geschmack. Er wird bei Temperaturen unter 48°C produziert, um die natürlichen Enzyme (alter Begriff: Fermente) sind hochaktive Eiweißstoffe, die biochemische Reaktionen stark beschleunigen oder erst ermöglichen. Auf diese Weise regulieren sie viele Stoffwechselvorgänge. Zusammen mit Vitaminen und Hormonen werden sie häufig auch als Wirkstoffe bezeichnet.Enzyme zu schützen, wodurch diese Variante als vereinbar mit der Ernährung von Rohköstlern betrachtet wird.
Lagerung:
Aufgrund seines niedrigen Wassergehaltes ist Agavendicksaft lange lagerfähig. Ideale Lagerbedingungen sind eine Temperatur unter 14° C und eine Luftfeuchtigkeit von weniger als 65 %. Er sollte lichtgeschützt aufbewahrt werden.
Produkteigenschaften:
Agavendicksaft zeichnet sich durch eine hohe, neutrale Süßkraft aus. Er verstärkt das Aroma von Speisen und ist gut löslich in kalten und warmen Substanzen. Die Konsistenz ist sirupartig. Weitere Eigenschaften sind eine geringe Kristallisationsneigung, eine gute Gelierfähigkeit, eine gute Lagerfähigkeit und ein gutes Aufschlagverhalten.
Aus diesem Grunde ist er ein ideales Süßungsmittel für heiße und kalte Getränke und Speisen sowie für Backwaren, Desserts, Müslis usw. Infolge der geringen Kristallisationsneigung ist er ebenfalls für die Herstellung von Marmeladen und Gelees gut geeignet.
Ähnlich dem Ahornsirup ist ein "alternatives" Süßungsmittel. Seine Konsistenz ist dick flüssig und er wird in traditioneller Weise gewonnen. Ahornsirup wird aus dem Saft bestimmter, vorwiegend in Kanada wachsender Ahornbäume (Zuckerahorn) gewonnen. Die Ernte erfolgt im Frühjahr. Ahornsirup changiert die Farbe von nahezu transparenten über bernsteinfarbene bis zu dunklen Varianten.
Je dunkler der Agavendicksaft ist, umso kräftiger wird der Geschmack in eine Karamellrichtung.
| Inhaltsstoffe von Agavendicksaft/100g | |||
| verw. Kohlenhydrate sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O). Sie gehören zu den Hauptnährstoffen in der menschlichen Ernährung.Kohlenhydrate | 76,0 g | Energie | 304 kcal = 1292 kJ |
| Eiweiß | 0,1 g | Wasser | ca. 24,0 g |
| Fett gehört neben Eiweiß und Kohlenhydraten zu den energieliefernden Hauptnährstoffen. Grundbaustein der Fette sind die Fettsäuren eine Kohlenstoffkette, die mit Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H) bestückt ist.Fett | bis 0,5 g | ||
| Die Trockensubstanz besteht zu 90 - 93 % aus Fruktose und zu 7 - 10 % aus Glukose. Spurenelemente sind chemische Elemente und ihre anorganischen Verbindungen. Unterschieden werden Mengen- und Spurenelemente. Die Mineralstoffe sind Bau- und Reglerstoffe. Sie steuern den Flüssigkeitshaushalt und sind bei einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen notwendig. Mineralstoffe: Der Mineralstoffgehalt ist mengenmäßig nicht bedeutsam. | |||
Quelle: http://www.ernaehrung.de
Diätetische Hinweise:
Agavendicksaft ist ein natürliches, alternatives Süßungsmittel. Die Trockensubstanz besteht zu mehr als 90 % aus Fruchtzucker (Fructose, ältere Bezeichnung Laevulose) ist ein Mono-saccharid (Einfachzucker, Kohlenhydrate), das natürlicherweise in vielen Nahrungsmitteln wie vor allem Obst, Gemüse und Honig enthalten ist.Fruchtzucker, was eine höhere Süßkraft bei kleinerem Energiewert gegenüber Saccharose mit sich bringt.
Für Veganer, die weder Lebensmittel vom toten noch vom lebenden Tier verzehren, stellt Agavendicksaft eine gute Alternative zum Honig ist das älteste natürliche Süßungsmittel. Honig wird von Bienen aus Blütennektar oder dem so genannten Honigtau hergestellt. Bienenhonig war Jahrtausende das einzige intensiv süß schmeckende Produkt, das dem Menschen zur Verfügung stand.
Honig dar.
Wie alle Süßungsmittel sollte er nur sparsam verwendet werden. Dies gilt besonders für den Einsatz bei Diabetikern, für die der Verzehr größerer Mengen Fruktose nachteilig wirkt. (vgl. Fruktose).
Literatur:
Ahornsirup ist ein "alternatives" Süßungsmittel. Seine Konsistenz ist dick flüssig und er wird in traditioneller Weise gewonnen. Ahornsirup wird aus dem Saft bestimmter, vorwiegend in Kanada wachsender Ahornbäume (Zuckerahorn) gewonnen. Die Ernte erfolgt im Frühjahr. Ahornsirup, Alternative Süßungsmittel, Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, die durch einen absoluten bzw. relativen Insulinmangel gekennzeichnet ist. Man unterscheidet zwei Formen des Diabetes, Typ I (früher Jugenddiabetes)und Typ II (früher Altersdiabetes). Diabetes, Fruchtzucker (Fructose, ältere Bezeichnung Laevulose) ist ein Mono-saccharid (Einfachzucker, Kohlenhydrate), das natürlicherweise in vielen Nahrungsmitteln wie vor allem Obst, Gemüse und Honig enthalten ist.Fruchtzucker, Kohlenhydrate sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O). Sie gehören zu den Hauptnährstoffen in der menschlichen Ernährung.Kohlenhydrate, Der Begriff ist von dem lateinischen "vegetus" = rüstig, munter abgeleitet und steht für eine Ernährung, die den Genuss sämtlicher Lebensmittel von toten Tieren ablehnt. Der Vegetarismus ist sehr alt. Vegetarismus, Unter dem Begriff Zucker wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist der Haushaltszucker, die Saccharose, verstanden, der aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben gewonnen wird.Zucker