Ramen

Ramen ist ein Nudelgericht, das ursprünglich aus China kommt. Heute ist Ramen in Japan äußerst populär gilt als Nationalspeise. Mit Ramen werden sowohl die Nudeln als auch die mit den Nudeln hergestellten Suppen bezeichnet. In Japan gibt es spezielle Ramen-Imbisse und -restaurants.
Außerhalb des asiatischen Raums ist Ramen als ein schnell verfügbares Fertiggericht bekannt, bei dem Instantnudeln in zwei Minuten gegart werden. 

 

HauptzutatenWeizenmehl (in der Regel glutenreich), Wasser und Salz
Grundtypen von RamennudelnKansomen (getrocknet), Namamen (frisch), Mushiman (gedämpft), Insutanto (Instant)
Grundtypen von Ramen-BrühenShoja-Ramen (Brühe mit Sojasauce), Miso-Ramen (Brühe mit Miso), Shio-Ramen (Brühe mit viel Salz), Tonkotsu-Ramen (aus ausgekochten Schweineknochen)
Andere Namenin China: Mie-Nudeln
HeimatAsiatischer Raum
Beliebte BeilagenEi, Gemüse, Schweinefleisch, Shiitake

Hauptzutaten und Sorten

Eine Besonderheit sind Ramen, die mit dem Wasser des Kansees hergestellt werden. Dieses Wasser (Kansui) zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Kalium- und Natriumkarbonat und kleine Mengen von Phosphorsäure aus. Das Wasser verleiht den Ramennudeln ihre typisch intensiv gelbe Färbung. Diese kann aber auch von Eiern stammen, die anstelle des Kansuiwasser verwendet werden.

 

Inhaltsstoffe von Ramen pro 100 g
Wasser8,7gEiweiß10g
Fett 16gFettsäuremuster
  • Gesättigte Fs 8g
  • Einfach ungesättigte Fs 7g
  • Mehrfach ungesättigte Fs 1,5g
Verfügb.Kohlenhydrate63gBallaststoffe2,3 g
Brennwert436 kcal1824 kJ
Mineralstoffev.a. Eisen, Kalium 179 mg, Natrium 2036 mg
Vitaminev.a. Vitamin A 12 i.E., Vitamin B6 0,1 mg
Quelle: USDA

Ramenrezepte

Die über 200.000 Ramenrestaurants in Japan bieten spezielle Ramengerichte an, die lokale bzw. regionale Besonderheiten widerspiegeln. Die Ramenrezepte sind vielfältig und werden zum Teil auch geheim gehalten.

Bedeutung für die menschliche Ernährung:

⇒ Nudeln
Ausgehend von den Grundzutaten sind Ramen ernährungsphysiologisch so zu bewerten wie Weizennudeln. Sie haben einen hohen Kohlenhydratanteil. In der Regel werden sie aus Weißmehl Typ 405 hergestellt; sie sind daher kein Vollkornerzeugnis.
In Ramen, mit einem hohen ANteil an Sojasauce können erheblich Mengen Glutamat enthalten sein.
Der meist hohe Glutenanteil schließt den Verzehr für Menschen mit Zöliakie aus. Auch bei Weizensensitivität sollten Ramengerichte gemieden werden. Allerdings wird Ramen auch glutenfrei angeboten. Hierfür werden glutenfreie Nudeln als Basis verwendet. Ramenrezepte werden auch für die vegane Küche angeboten.
Ramengerichte sind sehr vielfältig und können zahlreiche Zutaten enthalten. Der Gesundheitswert hängt daher auch von den Rezeptbeilagen ab.

Literatur


⇒ Getreide, Glutamat, Eier, Kalium, Kohlenhydrate, Magnesium, Phosphor, Weizensensitivität, Zöliakie